Mi
08
Feb
2012
Am Donnerstag beginnt in Bremerhaven für den Stromkonzern RWE das Zeitalter der deutschen Offshore-Windenergie. Am Abend wird an der Weser das erste von zwei so genannten Errichterschiffen erwartet, mit deren Hilfe die RWE Konzerntochter RWE Innogy künftig Windkraftanlagen vor der deutschen Küste aufstellen will. Bis zum tatsächlich Beginn der Arbeiten am Windpark „Nordsee Ost“ westlich von Sylt wird aber mehr Zeit vergehen als geplant.
Ursache sind grundsätzliche Probleme mit der Netzanbindung des Parks. Der künftige Chef des Stromerzeugers, Hans Bünting, warnte deshalb am Dienstag in Hamburg: „Das Energieziel der Bundesregierung, bis 2020 10 000 Megawatt Windkraftleistung in der Nordsee zu installieren, ist nicht zu erreichen.“
Report vom: 08.02.2012