Alice Cooper trennt Mythos und Realität in neuer Biografie

Dienstag, 10.03.2026 10:06 Uhr

Mit "Devil on My Shoulder" bringt der Musiker seine mittlerweile dritte Autobiografie auf den Markt. Was die Leser erwartet und was dieses Buch von den anderen unterscheidet:

Nach "Me, Alice" und "Golf Monster" verspricht diese Biografie völlig neue Einblicke. In "Devil on My Shoulder: A Memoir" blicke der 78-Jährige auf sein echtes, privates Leben zurück. Der Verlag beschreibt Coopers neuestes Werk als die "definitive Autobiografie". Man könne sich auf nie dagewesene Einblicke in die Entstehung der Kunstfigur und die Spannungen zwischen Bühnenimage und Privatperson freuen. Die Shock-Rock-Ikone, die mit bürgerlichem Namen Vincent Furnier heißt, beschreibe sich in diesem Werk als einen zutiefst religiösen, nüchtern lebenden Mann. Er wolle erzählen, wie er Gott in seinem Leben gefunden habe.

Lange Zeit sei die Figur Alice Cooper wie eine Stimme in seinem Ohr gewesen. Ein unverbesserlicher Lügner, der ihm süße Nichtigkeiten zuflüsterte und sich als sein Gewissen oder seine Inspiration ausgab. Jetzt wolle er beide Seiten der Geschichte offenlegen, "den Engel auf der einen Schulter, den Teufel auf der anderen".

Er habe dieses Buch geschrieben, um Alice´s "Evilution" nachzuzeichnen, so der Musiker in einem Statement. Er wolle erzählen, wie Vincent Furnier und Alice Cooper "fast tödlich miteinander verwoben wurden" und es ihm nach vielen Jahren schließlich gelungen sei, sein musikalisches Alter Ego zu zähmen. 

Auch Fans anderer Musikgrößen sollen in "Devil on My Shoulder" auf ihre Kosten kommen. Cooper kündigte Erzählungen über zahlreiche Begegnungen mit Stars aus Musik und Kunst, wie John Lennon, Jimi Hendrix, Frank Sinatra oder Bette Davis an. Auch Andy Warhol und Salvador Dalí sollen mit von der Partie sein. Selbst seine Bühnenausstattung soll nicht unbeleuchtet bleiben. Von der Guillotine "Cold Ethyl" bis hin zu toten Babies und der Schlange, die zum Markenzeichen des Sängers wurde, soll alles besprochen werden, was den Mythos Alice Cooper ausmacht.

"So wie er und ich fast tödlich miteinander verwoben wurden, ist die Geschichte von Alice Cooper nach über 30 Alben und mehr als 60 Jahren ein Geflecht aus Ausschmückungen, Übertreibungen und handfesten Erfindungen geworden – und ich glaube, es ist Zeit, Realität von Mythos zu trennen.“, erklärte der "Godfather of Shock-Rock".

Erscheinen soll das Buch am 6. Oktober 

Bild: pixabay

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