Beim großen Abschiedskonzert von Black Sabbath im britischen Birmingham hat Sharon Osbourne, Ehefrau und Managerin von Ozzy Osbourne, für eine unerwartete Wendung gesorgt: Kurz vor der Show strich sie eine Band aus dem Line-up – mit der Begründung, diese sei zu gierig aufgetreten. „Es ist nicht der Moment, um Geld zu machen“, erklärte sie gegenüber dem Magazin Billboard.
Das Konzert mit dem Titel „Back to the Beginning“ war ein bewegender Moment: Ozzy Osbourne stand ein letztes Mal gemeinsam mit seinen Black-Sabbath-Kollegen Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward auf der Bühne – erstmals seit 20 Jahren in Originalbesetzung. Die Einnahmen des Abends im ausverkauften Villa Park Stadion flossen laut Veranstaltern vollständig an Organisationen, die Parkinson-Erkrankte und schwerkranke Kinder unterstützen. Viele Superstars wie Metallica, Guns N’ Roses und Tool traten ohne Gage auf.
Umso schärfer fiel Sharons Reaktion aus, als eine Band offenbar versuchte, aus Ozzys angeschlagener Gesundheit Profit zu schlagen. „Wenn man weiß, was dieser Abend Ozzy bedeutet, wie schwer es ihm gesundheitlich fällt – dann ist es unanständig, da Profit draus ziehen zu wollen“, sagte sie. Die betroffene Band blieb zunächst anonym. In Fanforen wird bereits spekuliert – unter den genannten Namen kursieren unter anderem Mötley Crüe, Iron Maiden und Megadeth. Sharon will den Namen der Band wohl demnächst bekannt geben - die Leute "werden schockiert sein".
Bild: Universal



