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Der Norden goes Raumfahrt

Mittwoch, 03.12.2025 12:25 Uhr

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat ein Rekordbudget von mehr als 22 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre festgelegt. Als größter Beitragszahler trägt Deutschland mit über 5,4 Milliarden Euro dazu bei. Die Bundesregierung erwartet im Gegenzug Industrieaufträge in ähnlicher Höhe, wovon insbesondere Norddeutschland profitieren wird.

In Bremen werden wichtige Komponenten für zukünftige Mondmissionen gefertigt. Dies ermöglicht unter anderem die Teilnahme eines deutschen Astronauten an einer künftigen Mondreise. Zusätzlich werden in Bremen Programme für Satelliten und Raketenantriebe entwickelt, die im neuen ESA-Haushalt zusätzliche Unterstützung erhalten.

Hamburg ist durch ein spezielles Förderprogramm für wachstumsstarke Unternehmen im Bereich der Raumfahrttechnologie eingebunden. Unternehmen, die Raumfahrttechnik in praktische Anwendungen umsetzen, erhalten durch dieses Programm direkten Zugang zu Fachwissen, Testmöglichkeiten und Investoren.

Auch Schleswig-Holstein profitiert von diesem Budget, insbesondere durch Satellitenprogramme, die unseren Planeten aus dem All überwachen. Die dadurch gewonnenen Daten werden für den Küstenschutz, Umweltanalysen und die maritime Wirtschaft genutzt. Durch das erhöhte ESA-Budget stehen diese Daten künftig in verbesserter Qualität zur Verfügung. Zudem ist Schleswig-Holstein Teil eines norddeutschen Netzwerks zur Förderung neuer Raumfahrtunternehmen.

Norddeutschland gehört somit zu den Regionen, die von den neuen ESA-Beschlüssen besonders profitieren können - sowohl technologisch als auch wirtschaftlich und im Hinblick auf zukünftige Mondmissionen.

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