Auf Sylt startet ein bundesweit einzigartiges Forschungsprojekt zur Goldafter-Raupe. Gemeinsam mit der Universität Göttingen will die Inselverwaltung in den kommenden vier Jahren untersuchen, wie sich die gesundheitsschädlichen Tiere ausbreiten und wie sie wirksam bekämpft werden können. Die Brennhaare der Raupen können Haut und Atemwege stark reizen. Bislang ist vor allem Sylt betroffen, inzwischen wurden die Tiere aber auch auf anderen nordfriesischen Inseln gesichtet. Die Forscher wollen unter anderem die Bestände kartieren, Umweltfaktoren untersuchen und natürliche Gegenspieler der Raupen erfassen. Ziel ist ein wissenschaftlich fundierter Umgang mit der Art.
Mittwoch, 03.06.2026 05:30 Uhr
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