Bei uns im Norden und vor allem in Schleswig-Holstein werden immer mehr Menschen wegen Essstörungen behandelt. Laut Landesregierung waren zuletzt mehr als 17.000 Betroffene in ambulanter oder stationärer Behandlung. Besonders häufig betrifft das Mädchen und junge Frauen. Fachleute sehen mögliche Ursachen unter anderem in sozialen Medien, psychischen Belastungen, hohem Leistungsdruck und den Folgen der Corona-Pandemie. Im Landtag ging es deshalb um bessere Versorgung und mehr Prävention. Kritisiert werden zu wenige spezialisierte Anlaufstellen, lange Wartezeiten auf Therapieplätze und fehlende Angebote für Angehörige.
Freitag, 03.07.2026 16:30 Uhr
Zurück



