Seltene Reunion bei Queen – aber ohne Bühne und Applaus

Freitag, 01.08.2025 12:09 Uhr

John Deacon, Brian May und Roger Taylor kommen für ein Herzensprojekt zusammen
Queen vereint sich – für den guten Zweck

Queen-Fans aufgepasst: John Deacon, Brian May und Roger Taylor haben nach Jahren wieder gemeinsame Sache gemacht – allerdings nicht musikalisch. Für ein besonderes Charity-Projekt haben die drei Bandlegenden ein Exemplar des legendären Albums A Night At The Opera unterschrieben. Anlass ist der bevorstehende Geburtstag von Freddie Mercury.

Ein Album – drei Unterschriften 

Erstmals seit seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit hat Bassist John Deacon damit wieder öffentlich in ein Queen-Projekt eingegriffen. Die signierte Platte, die unter anderem den Welthit „Bohemian Rhapsody“ enthält, soll beim traditionellen Freddie Mercury Birthday Event am 6. September im schweizerischen Montreux versteigert werden. Der Veranstaltungsort: das Casino Barrière – ein geschichtsträchtiger Ort, denn genau dort befanden sich einst die legendären Mountain Studios der Band.

Spenden für Freddies Herzensangelegenheit

Der Erlös der Auktion geht an den Mercury Phoenix Trust, der sich weltweit im Kampf gegen HIV und AIDS engagiert. Die Stiftung bestätigt: Alle drei Unterschriften wurden in den letzten zwei Wochen geleistet – ganz ohne PR-Inszenierung, aber mit viel Herzblut.

Deacons Rückkehr – eine Seltenheit

Während Brian May und Roger Taylor schon lange als Botschafter des Trusts auftreten, ist Deacons Mitwirken eine kleine Sensation. Seit dem Tod Freddie Mercurys 1991 hatte sich der Bassist komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 1997 verabschiedete er sich auch offiziell von der Band.

Queen ohne Freddie? Unvorstellbar.

Immer wieder betonen May und Taylor, dass Queen für sie untrennbar mit Mercury verbunden bleibt. Zwar werden geschäftliche Entscheidungen weiterhin im Einvernehmen mit Deacon getroffen – persönliche Begegnungen seien aber selten geworden. In einem früheren Interview erklärte Roger Taylor: „Wenn Freddie noch leben würde, wäre vielleicht alles anders gekommen – aber ohne ihn wäre John wahrscheinlich sowieso nicht mehr geblieben.“

Bild: Universal, Pressebild

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